Malle: Dafür will ich mich weiter stark machen!

Mit Markus Malle ist einer im Landtag, der Wirtschaft versteht! Was er noch vor hat, lesen Sie hier!

Kärnten noch attraktiver machen
Die aktuelle Legislaturperiode geht zu Ende. Ein Rückblick lohnt sich, ist ÖVP-Clubobmann Markus Malle überzeugt. „Wir haben in Kärnten einiges erreicht“, resümiert er. Als einen wesentlichen Schritt sieht er etwa die Einrichtung der Wirtschaftsombudsstelle im Land. Malle: „Es war einfach höchst an der Zeit, dass Unternehmer eine Anlaufstelle haben, wenn es Konflikte mit Behörden gibt.“

Keine Blockade für die Wirtschaft
Mit diesem Schritt hat Malle das Ziel allerdings noch nicht erreicht. „Ich werde weiter dafür kämpfen, dass Bürokratie das erfolgreiche Wirtschaften nicht verhindert“, kündigt Malle für die kommenden fünf Jahre an. „Wir brauchen in Kärnten Genehmigungsverfahren, nicht Verhinderungsverfahren.“ Konkret spricht er damit die viel zu lange Dauer an, bis Energieprojekte realisiert werden können. Und: „Das betrifft alle Bereiche unserer Wirtschaft – man muss Unternehmer arbeiten lassen!“

Chancen der Koralmbahn nutzen
Ganz besonders gilt das für die Chancen, die die Koralmbahn birgt. „Entlang der Strecke kann sich viel entwickeln, und es können sich viele Betriebe ansiedeln“, ist Malle überzeugt. Dafür müssen sich Behörden als Service-Station für die Wirtschaft verstehen. Genauso gilt es EU-Mittel für die Regionsentwicklung nach Kärnten zu holen.

Gegen Mangel an Arbeitskräften
Nur mit weiteren erfolgreichen Betrieben wird es auch gelingen, junge Menschen in Kärnten zu halten und neue ins Land zu locken. „Unser Bundesland muss als Wirtschafts- und als Lebensstandort noch attraktiver werden“, ist sich Malle sicher. „Dafür will ich mich weiter stark machen.“

Trend zur Teilzeit

Aussage von Bundesminister Kocher zeigt riesiges Problem auf!

Ein kleiner Nebensatz von Bundesminister Martin Kocher ließ diese Woche die Wogen hochgehen. Die Kürzung von Sozialleistungen für Teilzeitangestellte wurde reflexartig als frontaler Angriff gegen Frauen und Familien ausgelegt. Der Koalitionspartner schwamm mit der Welle der Entrüstung. Ohne richtig zuzuhören, geschweige denn darüber nachzudenken, welche Konsequenzen Teilzeitarbeit auf die Erwerbstätigen, unsere Gesellschaft und unser Sozialsystem haben. Fakt ist: Noch nie war der Anteil an Teilzeitbeschäftigten in Österreich so hoch. Es sind keineswegs nur die (Jung-)Mütter, sondern auch Männer – jeder zehnte Mann arbeitet unter 36 Wochenstunden – und nahezu jede zweite Frau ohne Kinderbetreuungspflichten arbeitet Teilzeit oder gar nicht. „Was wir brauchen ist ein Ende der schwarz/weiß Malerei. Ja, es gibt viele höchstpersönliche Gründe warum jemand in Teilzeit arbeitet, aber die sind nun mal höchstpersönlich. Nur in den seltensten Fällen ist es gerechtfertigt, dass die Gesellschaft dafür die Kosten übernimmt. „Wir müssen ein System schaffen, in dem es attraktiver ist, Vollzeit zu arbeiten“, erklärt WB-Direktorin Sylvia Gstättner. Stellschrauben würde es dafür viele geben. Es wird Zeit, dass wir daran drehen. „Wir müssen uns im Klaren sein, dass unser Generationenvertrag unmittelbar vor dem Scheitern steht. Unser Sozialsystem mit seinem überaus hohen Standard funktioniert nur, wenn alle ihren Beitrag leisten – egal, welchen Geschlechts und Alters“, regt Gstättner zu einem faktenbasierten Nachdenken an.

 

SerWus in Klagenfurt – der Wirtschaftsbund vor Ort

Der Wirtschaftsbund Kärnten startete nun auch in Klagenfurt mit seiner Bezirksoffensive durch. UnternehmerInnen zusammenbringen und miteinander diskutieren um gemeinsam die aktuelle wirtschaftliche Situation zu meistern, stand auf der Tagesordnung.

Unter dem Titel „SerWus im Bezirk“ besucht der Wirtschaftsbund die UnternehmerInnen in den Regionen.

Ganz nach dem Motto:

Der Wirtschaft im Wort –
der Wirtschaftsbund vor Ort

 

lud Wirtschaftsbund-Bezirksobmann und Stadtrat Max Habenicht die KollegInnen aus der Stadt Klagenfurt ins Gasthaus „zum Augustin“.

Nach einem Input aus der WB-Landesleitung und aus der Stadtpolitik durch den Gastgeber nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, regionale und aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.
Die Mobilitätswende in Klagenfurt, Zukunftsprojekte für die Stadtinfrastruktur und insbesondere die Arbeitsmarktsituation waren die Themen, die den UnternehmerInnen unter den Nägeln brannten.

WB-Landesobmann Präsident Jürgen Mandl konnte Spannendes aus der Landesleitung und von seiner Arbeit in der WK Kärnten berichten, vor allem über den Zollkorridor Fürnitz-Triest und die Chance Koralmbahn.

Clubobmann Markus Malle berichtete über die drohenden Konsequenzen, eines Flughafen-Deals nach Oraschs Geschmack und stimmte die Wirtschaftsbündler auf die nahende Landtagswahl ein.
Die Gäste waren begeistert von der Gelegenheit, die Anliegen der Region ihren Interessenvertretern, aber auch in Richtung Landespolitik mitzugeben, aber natürlich auch davon, sich wieder persönlich zu treffen und das Netzwerk zu pflegen.

Unter den Teilnehmern befanden sich u.a. LGO Präsident Jürgen Mandl, GO KoR StR Max Habenicht, Clubobmann im LT Markus Malle, Spartenobfrau KoR Elisabeth Rothmüller-Jannach, FGO Andy Wankmüller, stv. Clubobmann im GR Julian Geier, viele junge Gesichter, wie Alexander Mann von der Initiative „start-up-carinthia“ und viele „gestandene“ Klagenfurter Unternehmer, wie etwa Peter Sorgo oder KoR Joachim Kostwein.

 

Landeslehrlingswettbewerb der Touristiker

Es gibt kaum einen touristischer Betrieb, der nicht vom Fachkräftemangel betroffen ist, was für die Hotellerie und Gastronomie in Kärnten ein wachsendes Problem darstellt.

Die rege Teilnahme an den „juniorSkills Kärnten 2023 für Tourismusberufe“ war hingegen ein Grund für die Fachgruppenobleute Sigismund E. Moerisch und Stefan Sternad, sich zu freuen.
Gleich zwei wirtschaftsbundnahe Unternehmen konnten sich über den Erfolg ihrer Lehrlinge freuen. Den ersten Platz in der Kategorie Küche belegte Fabian Köck, der von WB-Mentoring-Teilnehmer und Junior-Geschäftsführer des Hotel Balance, Phillip Grossman, ausgebildet wird. In der Kategorie Hotel-Reception konnte sich Veronika Egartner vom Almwellness Resort Tuffbad gegen ihre Konkurrenten durchsetzen und holte den Landessieg.

„Dieser Wettbewerb war eine echte Leistungsschau für unser Branche. Die 20 jungen Frauen und Männer erfüllten die Aufgaben mit großer Professionalität und Ehrgeiz“, so Moerisch. Sie bereiteten Speisen zu, servierten sie, schnitten Fleisch auf und beantworteten die Fragen der Gäste in verschiedenen Sprachen vor einer fachkundigen Jury. An zwei Wettbewerbstagen wurden „Spitzenleistungen abgerufen“, so Moerisch.

Malle: „Ich kämpfe weiter für die Wirtschaft!“

Markus Malle ist ein Kämpfer für die Wirtschaft – seit 2013 als Abgeordneter im Landtag, seit 2018 als ÖVP-Clubobmann und insgesamt elf Jahre als Direktor des Kärntner Wirtschaftsbundes. „Es sind die Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung generieren – sie sind die Basis des Wohlstandes in diesem Land“, ist Malle überzeugt.

Deshalb will er sich auch nach der Landtagswahl am 5. März für die Belange der Kärntner Unternehmer und Arbeitgeber einsetzen. Malle: „Wir haben mit der Installierung des Wirtschaftsombudsmannes einen wichtigen Schritt gemacht, am Ziel sind wir aber noch lange nicht.“ Ganz im Gegenteil: „Noch legen die Behörden in Kärnten den Wirtschaftstreibenden viel zu viele Steine in den Weg“, kritisiert er. „Es ist noch viel zu tun.“

Abbau von Hürden
Kein Geheimnis macht Malle aus den Schwierigkeiten, manche Veränderung zugunsten der Wirtschaft herbeizuführen. „Die besten Rahmenbedingungen zu schaffen ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, zieht er einen Vergleich. „Viel zu oft stoße ich auf Unverständnis oder Unvermögen – und leider auch auf Unwillen.“

Voller Einsatz für die Wirtschaft
Abbringen lässt sich Malle von seinem Ziel aber nicht, allem Gegenwind zum Trotz. „Kärnten muss ein noch attraktiverer Wirtschaftsstandort werden“, ist der Clubobmann überzeugt, „nur das macht uns stark genug gegen künftige Krisen und gewährleistet unseren Lebensstandard.“ Neben raschen Verfahren und einer zeitgemäßen Wirtschaftsförderung, die auch die KMUs im Blick hat, gilt es, moderne Infrastruktur zu erhalten und zu schaffen. Malle: „Dafür will ich mich weiter einsetzen.“

Die Rolle von (Jung)Müttern endlich neu denken

Die aktuelle Erhebung „Familien in Zahlen“ zeigt es schwarz auf weiß: Nur jede dritte Frau mit einem Kind unter drei Jahren ist berufstätig. Im europäischen Vergleich liegen wir damit weit abgeschlagen.

Wer glaubt, die Gründe liegen – wie oft von der Politik getrommelt – an fehlenden Plätzen oder den hohen Kosten der Kinderbetreuung, irrt. Es liegt schlicht an der bewussten Entscheidung, lieber bei den (Klein-)Kindern zu bleiben. Na gut, werden jetzt viele denken, da gehören sie auch hin. Und das ist wahrscheinlich der wahre Grund für den späten und dann oft sehr zögerlichen Wiedereinstieg von Müttern ins Berufsleben.
In unseren Köpfen ist noch immer ein Rollenbild verankert, das glückliche Mütter bei glücklichen Kindern zeigt – daheim. Beschäftigt mit Kindererziehung und Haushalt. Dass es auch anders gehen kann und darf zeigen uns die skandinavischen Länder und Frankreich, wo arbeitende (Jung)Mütter ganz normal sind.
Für unsere Gesellschaft ist das nach wie vor ein schwieriges Thema und wird von vielen moralischen Instanzen wie zB der katholischen Kirche verstärkt. Wie oft haben Jungmütter schon den Satz gehört: „Sie gehen wirklich jetzt schon wieder arbeiten? Mit so vielen Stunden?“ Da schlägt das „Mama-schlechte-Gewissen-Radar“ sofort an und sorgt sogar dafür, dass man lieber bis zur Matura des Sprösslings in Teilzeit bleibt.
Welche Auswirkungen das auf das berufliche Fortkommen von Frauen, ihr Einkommen und ihre Pension hat, brauche ich hier nicht auszuführen. Und es verschärft noch dazu den eklatanten Arbeitskräftemangel, wenn (hoch)ausgebildete Frauen lieber den Haushalt als den Job schupfen. Ja, wir brauchen eine flächendeckende Kinderbetreuung – über den Kindergarten hinaus – die Frauen den Wiedereinstieg erleichtert.
Aber am aller, aller wichtigsten wäre endlich ein Umdenken: Keine Mutter, die zurück ins Arbeitsleben kommt, ist eine Rabenmutter. Das Aufwachsen mit anderen (Klein)Kindern in pädagogischen Einrichtungen ist bereichernd und es gibt in den meisten Fällen auch einen Partner bzw. ein Freundes- und Familiensystem, das so manche (moralische) Last von den Müttern nehmen könnte.
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind aufzuziehen!“ Warum besinnen wir uns nicht darauf und hören auf, den Müttern weiß zu machen, dass sie allein 24/7 für das Wohl und Glück von Kindern zuständig sind,

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SerWus in Klagenfurt Land

Der Wirtschaftsbund Klagenfurt Land traf sich wieder, um Erfahrungen auszutauschen und regionale Themen der Wirtschaftstreibenden zu diskutieren.

Zu einem ungezwungenen Netzwerkabend lud Bezirksgruppenobfrau Christiane Holzinger in das Unternehmen „Die Gravur“ von Anna-Maria Kropfitsch. Nach einer äußerst spannenden Führung durch den Betrieb durften die Gäste, darunter auch Clubobmann Markus Malle, selbst Hand anlegen und sich im Gravieren versuchen. Kein leichtes Unterfangen, denn dieses Handwerk verlangt viel Präzision und Übung.  Vielleicht ist deshalb Anna-Maria Kropfitsch eine der wenigen ihrer Zunft. Anschließend ging es ins benachbarte Café, um Neuigkeiten auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. „Es freut mich sehr, dass sich unsere Unternehmertreffen so großer Beliebtheit erfreuen“, schwärmt Christiane Holzinger. Auch Markus Malle zeigt sich begeistert: „Dieses Format bringt Unternehmer aus der Region zusammen, gibt spannende Einblicke, schafft Verbindungen und stärkt den Zusammenhalt. Ich freue mich schon auf das nächste Mal“, so der Clubobmann.

Treffpunkt Wirtschaft

„Treffpunkt Wirtschaft“ feiert in Klagenfurt Land seine Premiere.

Rund 70 Unternehmer und Unternehmerinnen folgten der Einladung von Bezirksstellenobfrau Christiane Holzinger ins neueröffnete Restaurant Magnolia in Pörtschach und sorgten so für eine gelungene Premiere. Als Gastredner konnte Kelag-Vorstand Danny Güthlein mit seinem Vortrag „Energiekrise vs. Energiezukunft – Chance oder Risiko“ überzeugen. Unter den zahlreichen Gästen durfte Holzinger auch WB-Obmann Präsident Jürgen Mandl, Landesrat Sebastian Schuschnig, Pörtschach-Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz, Junge Wirtschaft-Obmann Martin Figge, Hotelier Christoph Neuscheller und Unternehmensberater Robert Mack begrüßen.

Unternehmeraustausch in Spittaler Innenstadt

SerWus im Bezirk Spittal. „Der Wirtschaft im Wort“ – war wieder das Motto unter dem sich die UnternehmerInnen aus dem Bezirk trafen.

Als Gastgeber fungierte unser WB-Bezirksgruppenobmann Georg Mathiesl, der die Wirtschaftstreibenden des Bezirks in Christof’s Vespa Café Bernstein recht herzlich begrüßen konnte.
In gemütlicher Runde wurde Small-Talk geführt, aber auch über wirtschaftspolitische und zukunftsweisende Themen angeregt diskutiert. Es ging um nichts Geringeres, als die Zukunft der Spittaler Innenstadt. Kaufleute, Handwerker, Dienstleister, Touristiker – sie alle werden für die Belebung ihrer Bezirksstadt an einem Strang ziehen!

Großes Thema war diesmal natürlich die anstehende Landtagswahl. Die Anwesenden waren sich einig, dass auch in Zukunft der Wirtschaftslandesrat vom WB gestellt werden muss. Das gewährleistet kurze Kommunikationswege und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne des Kärntner Wohlstandes.

Enkel-Trick der Immobilienmakler

Ab 1. Juli gilt in Österreich das Bestellerprinzip für Vermietungen am Immobilienmarkt.

Derjenige, der den Makler engagiert, muss ihn zahlen. Davon erhoffen sich einige findige Politiker, Wohnen leistbarer zu machen, weil sie davon ausgehen, dass dies immer den Vermieter und niemals den Mieter betrifft. Der Weg zu diesem neuen Gesetz glich einer Schmutzkübelkampagne gegen die Branche der Immobilienmakler. Ihnen wurde unterstellt, für die Misere am Wohnungsmarkt zuständig zu sein. Ihre aufwändige und ausgezeichnete Arbeit wurde in ein schlechtes Licht gerückt. Der Immobilienmakler ist der Böse und Punkt. Jetzt setzen die lieben Konsumentenschützer noch eines drauf und warnen allen Ernstes vor einer angeblichen Betrugsmasche durch Makler. Sind inserierte Wohnungen bei Nachfrage bereits vergeben, würden sie Wohnungssuchende mit einer Frage wie „Dürfen wir Ihnen vielleicht etwas ähnliches suchen“ einen Auftrag entlocken. Und damit wird mündigen Bürgern unterstellt, dass sie nicht wissen wann sie jemandem einen Auftrag erteilen!

Was das Bestellerprinzip wirklich am Immobilienmarkt bewirken wird, sehen wir jetzt schon in Deutschland. Wie wird es den potentiellen Mieter gefallen, gemeinsam mit 50 anderen Interessenten ein Objekt zu besichtigen, Bewerbungsbögen auszufüllen und statt persönlichem Service im besten Fall einen Infozettel in die Hand gedrückt zu bekommen? Dieses Szenario ist bei der Einführung des Bestellerprinzips weitaus wahrscheinlicher als „leistbareres“ Wohnen,

meint Ihre