Wirtschaftsbund-Familie feiert den Herbst
Gut 60 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Bezirk St.Veit trafen sich zum traditionellen Maronifest am Brunnerhof. Bezirksobmann Walter Sabitzer zog erfolgreiche Zwischenbilanz eines Jahres voller wirtschaftlicher Herausforderungen.
Das traditionelle Maronifest des Wirtschaftsbunds St. Veit war auch in diesem Jahr für viele Wirtschaftstreibende im Bezirk ein Pflichttermin. Auf Einladung von Bezirksobmann Walter Sabitzer fanden sich gut 60 Unternehmerinnen und Unternehmer zu frisch gebratenen Maroni, Glühwein und regionalen Spezialitäten am Brunnerhof in St. Georgen am Längsee ein. Auch WK-Präsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig ließen sich das Miteinander, den Austausch und das Knüpfen neuer Kontakt in vorweihnachtlicher Atmosphäre nicht entgehen.
Schwieriges Jahr für die Wirtschaft
In seiner Rede vor den Anwesenden ließ Bezirksobmann Walter Sabitzer das Jahr Revue passieren und hob die Bedeutung des Maronifests hervor: „Dieses Fest ist jedes Jahr ein besonderer Moment – ein Abend, an dem wir zusammenkommen, uns austauschen und Kraft tanken. Das ist gerade jetzt wichtiger denn je. Denn das vergangene Jahr war für viele von uns kein leichtes. Die Konjunktur schwächelt, der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung, und die weltwirtschaftlichen Entwicklungen machen uns allen zu schaffen.“
S37 Ausbau kommt
Bei aller berechtigten Sorge stellte Sabitzer aber die gemeinsamen Erfolge in den Vordergrund, die dazu motivieren, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen: „Nach langem Kampf und mit viel Durchhaltevermögen ist es uns gelungen, dass der Ausbau der S37 endlich Realität wird. Auch in den Sicherheitsausbau der B317 ist wieder Bewegung gekommen – ein Verdienst der Beharrlichkeit.“
Positive Signale kamen auch von der Bundesregierung: So wird der Investitionsfreibetrag ab Dezember spürbar erhöht. Diese Maßnahme solle dafür sorgen, dass Investitionen wieder attraktiver würden und solle gleichzeitig die Unternehmen in Österreich entlasten.
Wirtschaft fordert weitere Maßnahmen
Bei allen Erfolgsmeldungen ist für Sabitzer allerdings klar, dass weitere Maßnahmen dringend notwendig sind, um die Wirtschaftskraft und die Unternehmen im Land zu stärken: „Der Bürokratieabbau geht viel zu langsam voran. Was wir brauchen, sind einfache, verständliche und praxistaugliche Regeln – damit Unternehmertum wieder das sein kann, was es sein soll: Gestalten statt Verwalten.“
Beim Thema Lohnnebenkosten sieht der Bezirksobmann ebenfalls akuten Handlungsbedarf. Damit sich Arbeit wieder lohne und Österreich als Standort konkurrenzfähig bleibe, müsse endlich etwas passieren. Auch die Sozialtransfers gehörten nach Ansicht Sabitzers reformiert – mit Hausverstand, Fairness und Blick auf die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger im Land.
„Diese Ziele können wir nur gemeinsam erreichen. Wenn wir zusammenhalten, unsere Anliegen mit einer klaren Stimme vertreten und zeigen, dass wir die Kraft haben, etwas zu bewegen“, rief Sabitzer am Ende seiner Rede zum gemeinsamen Engagement aller Unternehmerinnen und Unternehmer der Region auf.

















