Finanzreferentin setzt die Zukunft von Klagenfurt aufs Spiel
„Die Klagenfurter Finanzreferentin Constance Mochar setzt die Zukunft der Klagenfurter Wirtschaft aufs Spiel“, kritisiert der Klagenfurter Wirtschaftsbund Bezirksobmann Franz Ahm.
Als beinahe beängstigende Demonstration mangelnder Sachkompetenz bezeichnete der Klagenfurter Bezirksgruppen-Obmann Franz Ahm die jüngsten medialen Auftritte von Finanzreferentin Constance Mochar. „Die Diskrepanz zwischen der fundamentalen Unkenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge und der Tragweite der notwendigen finanzpolitischen Entscheidungen für die Landeshauptstadt müsse jeder Unternehmerin und jedem Unternehmer, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Angstschweiß ins Gesicht treiben“, warnte Ahm: „Ausgewiesene Fachleute haben sich im Konsolidierungsstab monatelang mit der besorgniserregenden Budgetsituation der Landeshauptstadt befasst. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die finanzielle Situation längerfristig auch ohne den Bau eines Hallenbades außerordentlich schwierig ist und mit der Errichtung kurzfristig in der Zahlungsunfähigkeit enden wird. Und die zuständige Finanzreferentin glaubt unbeirrt weiter daran, mit 45 eingesparten Dienstposten pro Jahr und erhöhten Parkgebühren das Budget sanieren zu können. Das ist politischer Realitätsverlust, der unausweichlich in eine Katastrophe führt!“
Klagenfurter Innenstadt in Gefahr
Diese bahne sich auch bereits an, mahnt Ahm: Die massive Schwächung des Stadtmarketings werde den Handelsplatz und die Städtetourismusdestination Klagenfurt genauso treffen wie die Verdoppelung der Parkgebühren in der Innenstadt. „Damit besorgt die Stadtpolitik in unverantwortlicher Weise die Geschäfte der Großflächenanbieter an der Peripherie, wo sie hektarweise flächenversiegelte Autoparkplatzlandschaften zum Nulltarif geschaffen hat. Was haben die ganzen teuren Innenstadtstudien und Leerstandsanalysen für einen Sinn, wenn dieser Stadtpolitik der einfache Hausverstand fehlt?“, fragt der Klagenfurter Bezirksobmann.
Landeshauptstadt 2029 pleite
Dass der Endbericht des Konsolidierungsstabs nicht öffentlich zugänglich sei, bezeichnet Ahm als Armutszeugnis. Die Stadt fürchte sich offenbar davor, das gesamte Ausmaß ihrer jahrelangen Pleiten-, Pech- und Pannen-Politik vor der Bevölkerung eingestehen zu müssen. Ahm: „Und das zurecht. Wortwörtlich steht drin, dass die Zahlungsunfähigkeit der Landeshauptstadt bei Realisierung des Hallenbadprojekts Ende Feber 2026, ohne Umsetzung Ende September 2026 eintreten wird. Und selbst, wenn alle eingeforderten Maßnahmen umgesetzt werden und kein Hallenbad gebaut wird, ist Klagenfurt 2029 pleite. Das ist die bittere Wahrheit, vor der einige Politiker die Augen verschließen!“


