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Fremdenführer aus Alpen-Adria-Raum trafen sich in Klagenfurt

Fremdenführer aus Alpen-Adria-Raum trafen sich in Klagenfurt

Guides aus Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und ganz Österreich haben heute beim „9. Tourist Guide Meeting“ über Besonderheiten der Alpen-Adria-Region diskutiert. Ziel des überregionalen Treffens ist eine verstärkte Zusammenarbeit.

Fremdenführer sind ein wesentliches Bindeglied in der Tourismusbranche. Sie bringen viele verschieden Interessengruppen zusammen, können grenzüberschreitende Projekte beschleunigen und sorgen für regen kulturellen sowie wirtschaftlichen Austausch. Um in Österreich und speziell in Kärnten noch stärkere Verbindungen und Kooperationen in die Alpen-Adria-Region aufbauen zu können, findet das alljährliche Meeting der Fremdenführer heuer erstmals in Klagenfurt statt. Astrid Legner, Österreich-Sprecherin der FremdenführerInnen, ist sich sicher: „Von solchen Branchentreffen profitieren alle Teilnehmer: Indem man Kontakte knüpft, von anderen Zugängen inspiriert wird und wieder etwas Neues lernt.“

Den Teilnehmern wurde ein vielfältiges Programm der Kärntner Geschichte und des Kärntner Brauchtums geboten. Die Bandbreite reichte vom Metnitzaler Totentanz über den legendären Bergsteiger und Schriftsteller Julius Kugy bis hin zum Geschlecht der Ortenburger, die im frühen Mittelalter eine der bedeutendsten Adelsfamilien im Alpen-Adria-Raum war. Zusätzlich hat Meinrad Höfferer, WK-Außenwirtschaftsleiter, einen Überblick über die Kärntner Wirtschaft und ihre Bedeutung in der Alpen-Adria-Region gegeben.

„Unser Ziel ist es, den Alpen-Adria-Gedanken noch stärker in den Vordergrund zu rücken und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu finden“, so Legner. Deshalb wurden bei der Veranstaltung nicht nur Fachvorträge geboten, sondern auch viele Möglichkeiten zum Austausch. Neben einer Podiumsdiskussion standen ein gemeinsames Mittagessen sowie zwei spezielle Führungen am Nachmittag auf dem Programm: Die „Guided City Tour of Klagenfurt“ und „Wien – Klagenfurt – Triest. Eine Zeitreise mit Kutscher und Wirtin durch 500 Jahre“. Legner: „Wir wollen natürlich nicht nur darüber reden, was unsere Region zu bieten hat, sondern dies auch erlebbar machen. Das Zusammenspiel von Kultur und Kulinarik, kombiniert mit der unvergleichlichen Landschaft Kärntens, macht aus den beiden Touren ein besonderes Erlebnis.“

© Marion Lobitzer

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