Entlastung für den Handel erreicht!
Anhebung der „Kalte-Hände-Regelung“, Entfristung der 15-Warengruppen-Regelung und der optionale digitale Beleg sparen Zeit und Kosten – vor allem für die kleinsten Handelsunternehmen.
„Gut Ding braucht Weile – und selten hat dieses Sprichwort so gut gepasst wie heute. Das Registrierkassenpaket, das nun vorliegt, zeigt eindrucksvoll: Das Warten hat sich gelohnt. Aus wenigen Punkten im Regierungsprogramm ist ein umfassendes Entlastungs- und Modernisierungspaket geworden, das weit über das ursprünglich Vereinbarte hinausgeht. Mit der deutlichen Anhebung der „Kalte-Hände-Regelung“ auf 45.000 Euro, der Entfristung der 15-Warengruppen-Regelung sowie dem optionalen digitalen Beleg ab 2026 schaffen wir echte Entbürokratisierung, mehr Planungssicherheit und einen spürbaren Digitalisierungsschub für unsere Betriebe“, fasst Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, das Erreichte zusammen.
Die zentralen Maßnahmen im Überblick:
Digitaler Beleg (ab 01.10.2026)
• Optional, kein Muss für Betriebe
• Belegerteilung auch digital möglich (Anzeige, QR-Code, Downloadlink)
• Papierbelegrecht für Kundinnen und Kunden bleibt bestehen
15-Warengruppen-Regelung (ab 01.01.2026)
• Unbefristete Verankerung im Dauerrecht
• Kleine Betriebe können Umsätze weiterhin vereinfacht über max. 15 Warengruppen erfassen
Kalte-Hände-Regelung (ab 01.01.2026)
• Anhebung der Umsatzgrenze auf 45.000 Euro
• Weiterhin Ausnahme von der Registrierkassenpflicht für bestimmte Tätigkeiten im Freien
Beleglotterie (ab 01.10.2026)
• Teilnahme ab 18 Jahren, Preisvolumen 4 Mio. Euro
• Hauptpreise bis 2.500 Euro, Bonusziehung 25.000 Euro
• Teilnahme über die FON+ App, Weiterentwicklung inkl. digitaler Belege & App-Integrationen
• Befristet bis 31.12.2029
„Dieses Paket zeigt klar: Wir hören zu und handeln. Wir entlasten die Kleinsten, indem wir ihnen mit der neuen Umsatzgrenze wieder Luft zum Atmen geben. Wir schaffen verlässliche Rahmenbedingungen, indem zentrale Erleichterungen dauerhaft verankert werden. Und wir öffnen gleichzeitig den Weg in eine moderne, praxistaugliche Digitalisierung – unaufgeregt, freiwillig und mit echtem Mehrwert für alle, die diesen Schritt gehen möchten. Damit unterstützen wir die Betriebe in ihrem täglichen Arbeiten und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts“, so Mandl abschließend.


