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SWV stellt sich gegen Unternehmer

SWV stellt sich gegen Unternehmer

Wie viel das Wort vom SWV wert ist, zeigt der neue Angriff gegen die Reform der Gewerbeordnung.

Nach langen und zähen Verhandlungen konnte auf Bundesebene eine sanfte Reform der Gewerbeordnung ausverhandelt werden. Mit dem Schutz der gebundenen Gewerbe und der Erhöhung der freien Gewerbe konnte nicht nur eine Modernisierung durchgesetzt, sondern auch das duale Ausbildungssystem in Österreich gerettet werden. Welchen Stellenwert dieses hat, zeigt auch die Glosse von Marianne Thyssen (EU-Beschäftigungskommissarin) „Mit den richtigen Fertigkeiten in den Beruf“ in der Kleinen Zeitung am 9. Dezember. „Umso mehr verwundert mich der neue Vorstoß von Matznetter. Er fordert jetzt eine weitere Reduktion der gebunden Gewerbe! Scheinbar haben Sie bei den Sozialisten den Zusammenhang zwischen dem Meister und der dualen Ausbildung noch immer nicht verstanden!“, so WB-Direktor Markus Malle in einer ersten Reaktion. „Das eigentliche Problem liegt nicht im Zugang zu den Berufen, sondern im Anlagenrecht. Hier können die heimischen Unternehmen nachhaltig entlastet werden. Und deshalb werden wir als einzig wahre Interessensvertretung für Unternehmen weiterhin dafür kämpfen! Denn wir wissen, wo die wirklichen Probleme der heimischen Wirtschaft liegen!“, schließt Malle.

Hier die OTS vom SWV >>>