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Mehr Fachkräfte braucht das Land

Mehr Fachkräfte braucht das Land

Das ging ja schnell: Schon ist die bekannte 100-Tage-Frist als neue Direktorin des Wirtschaftsbund Kärntens für mich zu Ende – und ich ziehe mein erstes persönliches Resümee:

Viele dieser ersten 100 Tage habe ich mit zahlreichen Gesprächen, in Arbeitsgruppen und bei Betriebsbesuchen in ganz Kärnten verbracht, um mir – zusätzlich zu meinen langjährigen Eindrücken als Vizepräsidentin der WK und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft – aus der neuen Perspektive ein Bild von der derzeitigen Lage der Betriebe zu machen. Eines der zahlreichen positiven Feedbacks galt der Umsetzung der Arbeitszeitflexibilisierung sowohl seitens der Unternehmer als auch deren Mitarbeiter. Dazu haben mir viele Unternehmerinnen und Unternehmer auch Anregungen und Vorschläge für die nächsten Herausforderungen mit auf den Weg gegeben.

Trotz vieler Erfolge in den vergangenen Jahren bin ich mir bewusst, dass die nächste Hürde, der Fachkräftemangel, so schnell wie möglich überwunden werden muss, um die Betriebe, die Regionen und das gesamte Land zu stärken. Der Fokus liegt für mich auf der Ausbildung und hier ganz besonders auf der Lehre mit Matura und der Lehre nach der Matura. Und die MINT-Fächer müssen – vor allem für Mädchen – noch attraktiver werden, genauso die betriebliche Aus- und Weiterbildung.

Dabei wird es auch um eine bestehend, aber in Teilen auch neu zu definierende Partnerschaft gehen: Denn nur mit gemeinsamen Anstrengungen von Wirtschaft und Politik können wir diese Herausforderung meistern und den Wirtschafts- und Lebensstandort Kärnten nachhaltig absichern.


Ihre

Sylvia Gstättner