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In Kärnten beginnt die neue Gründerzeit

In Kärnten beginnt die neue Gründerzeit

Die neue Plattform „StartNet Carinthia“ ist Anlaufstelle und Info-Drehscheibe für alle Gründungsinteressierten, Start-ups und Akteure im Ökosystem. Kärnten ist dabei Vorreiter und soll als Gründer-Hotspot im Alpen-Adria-Raum sichtbar werden.

Kärnten hat seinen GründerInnen viel zu bieten: Ein schneller Anschluss an Ballungszentren, ausgezeichnete Verbindungen in den gesamten Alpen-Adria-Raum, Leitbetriebe mit gut ausgebildeten MitarbeiterInnen, Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, viele Gründungsinitiativen, umfangreiche Services und kurze Wege in einem intensiven Netzwerk. "Alle diese Faktoren tragen zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes bei und bilden ein wertvolles Ökosystem für GründerInnen, Start-ups und Investoren", erklärte heute Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl bei der Präsentation der Plattform www.startnet.at.
 
Zusammenschluss der Key-Player im Gründernetzwerk Kärntens
Der Zusammenschluss der Gründer-Institutionen in Kärnten - AMS Kärnten, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, build! Gründerzentrum,  BABEG, FH Kärnten, Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten, Industriellenvereinigung Kärnten, KWF, Lakeside Park - wurde bereits 2015 mit dem Kärntner Gründermanifest initiiert. Um die gemeinsamen Benefits für GründerInnen jetzt noch sichtbarer zu machen, legen die Partner von StartNet Carinthia ihre Stärken und Kompetenzen zusammen und haben die Plattform "StartNet Carinthia" gegründet. "Wir haben die Kompetenzen der Bildung, der Förderung und der Infrastruktur zusammengelegt und damit eine gute Sammlung des vorhandenen Potentials geschaffen", betonte Erhard Juritsch vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF).
 
StartNet schafft Orientierung
www.startnet.at schafft Orientierung für GründerInnen, Gründungsinteressierte, Start-ups und Akteure im Ökosystem. Die Plattform informiert über Ansprechpartner, Angebote, Services und Veranstaltungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Durch intensive Gespräche in den vergangenen Monaten ist es gelungen, alle Stakeholder an einen Tisch zu holen und so StartNet als Informations- und Orientierungsdrehscheibe für GründerInnen ins Leben zu rufen. Es gibt viele tolle Gründer-Angebote im Land. Kärnten ist aber auch für Investoren ein Wirtschaftsstandort mit enormem Potential. Dieses Potential wird durch StartNet im Alpen-Adria-Raum jetzt noch sichtbarer. "Der junge Unternehmer soll alle Facetten nutzen können, die ihm bei der Umsetzung seiner Vorstellungen helfen können", fasste Hans Schönegger, Geschäftsführer der BABEG, zusammen.
 
Der Beginn einer neuen Gründerzeit in Kärnten
Alle Akteure haben sich zusammengeschlossen und arbeiten Hand in Hand um die Zahl der Gründungen und Start-ups mit Wachstumspotential in Kärnten zu steigern. Jeder Partner im StartNet-Ökosystem agiert als Anlaufstelle und vermittelt, wenn erforderlich, die Leistungen der anderen Netzwerkpartner. Gründungsinteressierte können aus den Stärken und der Erfahrung aller Beteiligten schöpfen. Gemeinsam bilden die Akteure ein Ökosystem, in dem GründerInnen, Start-ups und junge Unternehmen florieren können. StartNet dient dabei auch als Schnittstelle zu weiteren Partnern im Ökosystem im regionalen, überregionalen und internationalen Umfeld. Dazu wollen auch die Bildungseinrichtungen beitragen. "Unser Ziel ist es, internationale Gründer zu holen, die auf unsere Forschungskapazitäten zurückgreifen wollen", schilderte Erich Schwarz von der Universität Klagenfurt. Für Siegfried Spanz, Geschäftsführer der FH Kärnten, ist die breite Aufstellung der Initiative wichtig: "Sie garantiert die Überparteilichkeit."
 
Auch AMS und Industrie an Bord
Dieser Zusammenschluss sei umso wichtiger, um alle Hilfestellungen zu den vielen Fragen  am Anfang des Unternehmertums aus einer Hand anbieten zu können, unterstrich Peter Wedenig vom AMS: "Von den rund 2500 Gründern jährlich kommen 18 Prozent aus dem Bereich der Arbeitslosigkeit." Und auch die Industrie zeigt großes Interesse an kleinen, wendigen, flexiblen Start-ups - Eigenschaften, die auch für die Unternehmenskultur etablierter Unternehmen attraktiv sind, hob IV-Sprecher Gilbert Waldner hervor: "Die Industrie kann besonders dann helfen, wenn es die Umsetzung und Produktion der Ideen von Gründern geht." Als Beispiel nannte Waldner die Firma Flex, die den von einem Wiener Start-up entwickelten kleinsten Handylautsprecher der Welt - mit entsprechend geringerem Stromverbrauch - produziert.
 
Das Netz soll wachsen
StartNet Carinthia will stetig wachsen und lädt alle Initiativen ein, ihre Ideen und Projekte vorzustellen und gemeinsam zu reflektieren. So wird Kärnten, mit vereinten Kräften, zur Heimat vieler Game-Changer, Business-Neudenker, junger Innovatoren und dynamischer UnternehmerInnen werden. Melanie Jann, Gründerspezialistin der Wirtschaftskammer Kärnten: "Wir schaffen mit StartNet Orientierung. Kärnten ist österreichweit Vorreiter als Netzwerkprojekt aller Stakeholder."
 

WKK/STUDIOHORST